RIP

R.I.P. Artis Leon Ivey Jr. aka Coolio (1963 – 2022)

Dank Gangsta’s Paradise wurde er 1995 zu einem der bekanntesten Rapper weltweit. Dem geneigten Rap-Fan und Yo! MTV Raps-Gucker war Artis Leon Ivey Jr. seit mindestens 1994 ein Begriff, als sein erstes Solo It Takes A Thief erschien, das den Sommerhit Fantastic Voyage hervorbrachte. Hartgesottene Westküsten-Jünger kannten den Mann bereits Jahre zuvor, nämlich als Mitglied der legendären Crew WC and the Maad Circle, die sich um Low Profile-Rapper WC scharte. Ich war ein großer Fan des Maad Circle, It Takes A Thief war großartig und auchsein Album My Soul von 1997, den Nachfolger des Welthits Gangsta’s Paradise, feierte ich. Coolio war ein begnadeter Storyteller und fuhr den klassischen Sound der West Coast mit all seinen Vorzügen, er ging mit einer guten Portion Humor zu Werke, ohne jemals albern zu wirken und hatte zwischendurch immer wieder krasse Ohrwürmer wie I Remember oder The Devil Is Dope am Start. Und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht von Zeit zu Zeit anfange, wie aus dem Nichts C U When U Get There vor mich hinzusingen. Am 28. September 2022 starb Coolio in Los Angeles. Er wurde nur 59 Jahre alt.

Ruhe in Frieden.

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