Die Anfänge von Curse: Demo-Tracks auf Englisch und Crossover mit den Phat-Kicks (1993 bis 1995)

Letztens bin ich also wieder Trendsetter-mäßig auf dieser neuen Bilderapp Instagram unterwegs gewesen und habe festgestellt, dass ein gewisser Falk Schacht dort ebenfalls ein Profil unterhält, sieh‘ an. In seiner „Story“ jedenfalls hat er ein paar Infos über Curse gepostet, die mir noch nicht bekannt waren, die ich jetzt aber unbedingt auch unters Volk bringen will: Bei YouTube gibt es ein Snippet eines Demos von Curse, entstanden 1993 (wenn man den Angaben bei YouTube vertraut) und – Trommelwirbel – in englischer Sprache aufgenommen. That’s the way Germany represents with my ill lyricism, Henry Maske and Detlef Schrempf… absolut keine Liebe für den Gentleman-Boxer meinerseits, aber Props dafür, dass ich den Namen des Original-Nowitzkis Detlef Schrempf nach gefühlten 25 Jahren mal wieder hören durfte. Enjoy:

Und noch eine Info straight outta Falk Schachts Account: Curse war auch der Rapper bei einer Crossover-Combo namens Phat-Kicks, die 1995 das Album Straight Outta Broketown draußen hatten. Laut Tracklist (ich hatte bisher keine Chance, reinzuhören) gibt es einen deutschsprachigen Track namens Zwei Mal In Den Kopf auf der LP, ansonsten wurde wohl auch hier auf Englisch gerappt, wie man z.B. bei Manhunt (1995) hören kann:

Das Cover zum Phat-Kicks-Album wurde übrigens von Lord Scan (Der Klan) designt, der auf dem Track Nu Direction auch einen Auftritt als Human Beatbox hat. Falls jemand eine Ahnung hat, wo man in das komplette Album reinhören kann – gerne immer her mit der Info!

— UPDATE und neue Erkenntnisse —

Auf Facebook hat Patrick mich auf weitere Tracks aus den auf Tonträger gebannten Anfangstagen von Curse aufmerksam gemacht: Bei YouTube finden sich mindestens drei Stücke, die ebenfalls von seinem ersten Demotape stammen sollen, das wohl nach Curses US-Aufenthalt zu Teenagerzeiten unter die Leute gebracht wurde (schreibt der gute Mensch, er die Teile bei YouTube hochgeladen hat). Laut Cover (im ersten Video zu sehen) stammt dieses Tape von 1994. Curse ist hier noch als MIC unterwegs, das Tape trägt den Namen The Eloquent Devil und wurde von DJ Busy Bee – genau, Sascha „Busy“ Bühren von TrueBusyness – produziert. Check check:

Wenn ich mir die Tracks so anhöre, dann komme ich zu dem Schluss, dass es sich hierbei um die tatsächlich ersten verfügbaren Demo-Tracks von Curse handelt. Das Demo-Snippet am Anfang dieses Beitrags wurde vermutlich falsch datiert und stammt nicht von 1993, sondern ist eher nach 1994 entstanden… ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren, falls jemand mehr Infos haben sollte.

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