Der 10-Millionen-Dollar-Mann: Lord Finesse – Hip 2 Da Game (1995)

Dieses Stück – bzw. der Beat – sorgt derzeit für mächtig Wirbel. Wer noch nicht weiß, warum die Legende Lord Finesse satte 10 Millionen Dollar vom Jungspund Mac Miller sehen will, der liest einfach bei rap.de oder hiphopdx.com weiter. Da mich (wider Erwarten) noch keine beteiligte Seite gebeten hat, eine Stellungnahme in der Sache Finesse gegen Miller abzugeben, erspare ich Euch meine juristische Einschätzung und beschäftige mich stattdessen mit Beweisstück A von 1995: Lord Finesse – Hip 2 Da Game. Keine weiteren Fragen.

4 Gedanken zu “Der 10-Millionen-Dollar-Mann: Lord Finesse – Hip 2 Da Game (1995)

  1. Also, so viel Respekt ich auch für Lord Finesse habe, ich finde das unnötig. Mac Miller ist bestimmt nicht der Erste, der den Beat auf einem Mixtape verwendet. Dass er jetzt so (finanziellen) Erfolg hat, das scheint mir (leider) der einzige Grund für die (leicht überzogene – 10 Mio!) Klage.

    Achso, der Jungspund kommt eh nicht ans Original dran, mal von der Ganzen Sache abgesehen…

  2. vor allem hat Finesse afaik das sample, auf dem „Hip 2 da game“ basiert, selbst nicht einmal geklärt.

    und es vielleicht nochmal was anderes, wenn Mac Miller den beat für ein Album verwendet hätte, aber hier geht es um einen kostenlosen download bzw. ein Video, daß man sich (logischerweise) für umme online ansehen kann. Im Gegenteil, eigentlich hat Miller von Anfang klar gemacht woher das instrumental ist – und auch, wieviel Respekt er gegenüber Finesse hat.

    im schlimmsten Fall führt diese Klage zu einer grundsätzlichen Veränderung hinsichtlich mixtapes, so wie es die Verfahren Anfang der 90er bzgl. der Verwendung von samples getan haben.

  3. Anscheinend geht es hier ja um die Umsätze, die über Google/YouTube reingekommen sind, also diese ganze unüberblickbare Geld-für-Klicks-Geschichte. Auf der CD von MacMiller war soweit ich weiß klar und deutlich zu lesen, dass der Beat von Finesse ist. Musikalisch ist Miller für mich uninteressant, aber bei dieser Klage-Geschichte bleibt ein ziemlich schaler Beigeschmack.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.