Back to the Roots: Das legendäre Label Payday Records wagt den Neuanfang

Was weckt dieses schlichte Logo für wohlige Erinnerungen! Wenn sich in den 90ern ein Etikett mit dem weißen Payday-Schriftzug in der roten Ellipse auf dem Plattenteller drehte, konnte man sicher sein, in den Genuss von Rap der höchsten Qualitätsstufen zu kommen. Bekannt war das Label vor allem für East-Coast-Artists wie O.C., Jeru The Damaja, Showbiz & A.G., Jay-Z und Group Home, aber auch Mass 187 aus Kansas City und WC aus Los Angeles fanden dort zeitweise eine Heimat, ebenso die Kaliphz aus Manchester, England. Und was haben nicht alle geguckt, als das Payday-Logo auf den ersten offiziellen Releases von Spax aus Hannover prangte.

Jetzt hat Patrick Moxey, der Payday vor 25 Jahren in New York City gründete, den Relaunch des Labels bekanntgegeben, wie im Billboard Magazine zu lesen ist. Mit seinem ersten Signing hat der Laden auch gleich einen guten (Neu-) Start hingelegt: DJ Premier, der 1997 seine legendäre Compilation New York Reality Check 101 auf Payday veröffentlichte, ist an Bord. Seine erste Single Our Streets mit A$AP Ferg am Mic ist seit vorgestern draußen.

Klingt gut. Ob es dem Label gelingen wird, an alte Erfolge anzuknüpfen, wird die Zeit zeigen, aber mit Premier-Backing stehen die Chancen nicht allzu schlecht.

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